Pädagogische Konzeption der Kindertagesstätte Kuddewörde (Krippenbereich) "Das Nest"

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Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Krippe "das Nest" und heißen Sie herzlich willkommen.
Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie mit dem Alltag unserer Krippe vertraut machen und Ihnen gerne die Möglichkeit geben, dass Sie sich von der zukünftigen Betreuungssituation Ihres Kindes und von uns ein Bild machen können.
Diese Konzeption dient für uns als Grundlage unserer Arbeit. Sie möge zur Orientierung, Information und als Gesprächsgrundlage dienen.
Im Aufnahmegespräch, in den Aufnahmeunterlagen und unserer Benutzungs-Beitragsordnung erhalten Sie weitere Informationen.

1.1. Zu dieser Konzeptionsschrift

Im August 2010 öffnete die Krippe " Das Nest" für die Kinder ihre Türen.
Damit begann unsere gemeinsame Arbeit, die wir hier gemeinsam in dieser Konzeption schriftlich formuliert haben.
Diese Konzeption lebt von ihrer Weiterentwicklung und ist ein "Dokument auf Zeit".
Veränderungen bei den Kindern, den Eltern, dem Umfeld, dem Mitarbeiter/- innenteam und gesetzlicher Vorlagen/ Bestimmungen tragen dazu bei, dass sie regelmäßig von uns überprüft und gegeben falls überarbeitet wird.

2. Allgemeines

Unser "Nest" bietet Krippenplätze für 20 Kinder im Alter von 11 Monaten bis 3 Jahren bzw. bis zum Wechsel in die Kindertagesstätte.
Ihr Kind wird einer der zwei bestehenden, altersgemischten Gruppen (der Küken- oder Mäusegruppe) unserer Krippe zugeordnet.

3. Rahmenbedingungen

3.1. Unsere Öffnungszeiten

Von 7.00- 7.30 Uhr bieten wir einen Frühdienst bei uns im Hause an. Um 7.30 beginnt die reguläre Betreuungszeit für beide Krippengruppen.
In der " Mäusegruppe" bieten wir eine Betreuungszeit von 7.30 - 15.00 Uhr und in der "Kükengruppe" eine Betreuungszeit von 7.30- 17.00 Uhr an.

3.2. Unsere Räumlichkeiten

Die Mäusegruppe- und die Kükengruppe haben jeweils einen eigenen Gruppenraum, einen eigenen Schlaf- und Ruheraum und eine eigene Garderobe. Den Waschraum nutzen beide Gruppen gemeinsam

Bei Ankunft in der Krippe begleiten Sie Ihr Kind bis in die Garderobe und ziehen es dort aus. Bevor Sie den grünen Mehrzweckbereich betreten, werden Straßenschuhe bitte ausgezogen bzw. Überzieher benutzt, da der anschließende Raum Essbereich und auch Bewegungsbereich für (Krabbel-)Kinder ist.

In der Abholphase bietet Ihnen dort ein Bildschirm an der Wand Eindrücke des Tages, Aufnahmen Ihrer Kinder im Krippenalltag.
Gruppenräume und Waschraum sind Barfußbereiche für die Kinder und sind mit Fußbodenheizung ausgestattet. Hier bieten unterschiedliche Materialien (Holz, Fliesen, Teppich, Glas, Leder, Schaukeln…) sowie Bewegungslandschaften vielfältige Möglichkeiten für Wahrnehmung und Körpererfahrung.
Der Waschraum ermöglicht Ihrem Kind Wassererfahrungen durch Baden und Planschen und den Umgang mit Materialien für Wasser-Experimente.

3.3. Unser Außenspielbereich

Der Außenspielbereich bietet Möglichkeiten zum Sand- und Wasserspiel, Rollenspiel, Schaukeln, Fahren, Laufen und Balancieren.

4. Unser Leitbild

Bei uns in der Krippe sind die Kinder mit ihren Bedürfnissen die Hauptpersonen.

"In unseren Augen sind Kinder von Geburt an individuelle Persönlichkeiten,
die sich aktiv und kompetent die Welt erobern.
Wir als Erwachsene/Eltern/Mitarbeiter/- innen begleiten und fördern sie in der Entwicklung ihrer Selbst- Sozial- und Sachkompetenz."

"Es ist eigentlich nicht schwierig, ein Kind zu erziehen; man muss nur von allem die Mitte treffen, was die Ansprache seiner Grundbedürfnisse anbelangt.
Kinder haben folgende Grundbedürfnisse, die sie schon mit auf die Welt bringen: Liebe, Zeit, Bewegung, Spiel, Körperkontakt, Gespräch, Weltbildaufbau (was ist gut, was ist böse?), Herausforderung der Kräfte, Familie und eine stimmige Ernährung.
"
[Prof. Dr. Peter Struck, Erziehungswissenschaftler an der Universität Hamburg]

Wir machen Ihnen das Angebot, uns gemeinsam mit Ihnen in Ergänzung zur Familie um die Grundbedürfnisse Ihres Kindes zu kümmern.

4.1. Unser Bild vom Kind

Jedes Kind gestaltet von Geburt an aktiv und auf seine ganz persönliche Art und Weise an seiner eigenen und individuellen Entwicklung mit.
Für uns ist jedes Kind in seiner Gesamtheit kompetent, achtenswert, wertvoll und wir respektieren jedes Kind als einzigartige Persönlichkeit.
Wir holen jedes Kind dort ab, wo es gerade steht und geben jedem Kind Zeit, sich in seinem eigenen Tempo entwickeln zu können.
Eine emotionale, positive und wertschätzende Umgebung sehen wir als Grundvoraussetzung, um eine gelingende Beziehung zu jedem Kind aufzubauen
Auf dieser Basis entsteht dann eine vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Kind und den Mitarbeiter/-innen, die als Voraussetzung für alle Lernprozesse wichtig ist.

5. Unser Team

5.1. Zu unserem (pädagogischen) Team

Für die Kinder der zwei Krippengruppen ist ein Team von insgesamt 5 pädagogischen Mitarbeiter/innen zuständig (Erzieher/-innen und Kinderpfleger/-innen). Eine weitere Springerkraft steht bei Personalausfall der Krippe zur Verfügung.
Die Kitaleitung, eine Hauswirtschaftskraft, eine Reinigungskraft und ein Hausmeister ergänzen das Team der Krippe.

5.2. Fachkompetenzen, die wir für unsere Arbeit mitbringen

  • Motivation
  • Fachkompetenz
  • Authentizität
  • Einfühlungsvermögen
  • Toleranz
  • Respekt
  • Verständnis
  • unsere Stärken und Schwächen
  • Teamgeist

5.3. Unsere Rolle gegenüber den Kindern

Wir sind für Ihre Kinder da als:
  • Beobachter/-in
  • Vorbild
  • Spielpartner/-in
  • Vertraute(r)
  • Assistent/-in
  • Ansprechpartner/-in
  • Interessenvertreter/-in
  • Anleiter/-in
  • Entwicklungsbegleiter/-in
Als Beobachter/-in haben wir sowohl das einzelne Kind, als auch die Gesamtgruppe im Blick. Beobachtung ist die Grundlage für alle weiteren Rollen bzw. Aufgaben.

Als Vorbild der Kinder leben wir den Kindern etwas vor. Wir handeln selbst so, wie wir es von ihnen möchten und halten uns auch an die Regeln. Wir sind selbst kreativ tätig, um den Kindern Anregungen zu geben.
Mit Geduld und liebevoller Konsequenz unterstützen wir die Kinder dabei, Aufgaben zu bewältigen und Ziele zu erreichen. Uns ist wichtig, dass die Kinder erfahren, dass wir auch Bedürfnisse und Grenzen haben.

Als Spielpartner/-in beteiligen wir uns am Spiel der Kinder, lassen uns dazu einladen bzw. fordern Kinder auf und haben selbst Spaß dabei. Wir nehmen uns Zeit, mit den Kindern Bücher zu betrachten, vorzulesen und mit ihnen darüber zu sprechen.

Als Vertraute/-r werden wir jeden Tag zu Geheimnisträgern der Kinder, denn wir können zuhören, schweigen und nehmen die Kinder und ihre Probleme ernst. Wir trösten, unterstützen, bestärken, geben ihnen Zuwendung und Geborgenheit. So entsteht ein Vertrauensverhältnis.

Als Assistent/-in und Begleiter/-in unterstützen wir das Kind in den Bereichen Körperpflege, Nahrungsaufnahme, Sauberkeitsentwicklung, bei lebenspraktischen Fähig- und Fertigkeiten( z.B. An- und Ausziehen) sowie in der Kommunikation.

Als Ansprechpartner/-in sind wir Zuhörer/-in der Kinder und geben ihnen eine Rückmeldung. Wir helfen den Kindern bei der Kontaktaufnahme und Kontaktaufrechterhaltung zu anderen Kindern. Bei Problemen bieten wir Zuspruch und helfen, Lösungen zu finden.

Als Interessenvertreter/-in, Beschützer/-in und Helfer/-in setzen wir uns für das Kind ein. Wir unterstützen es, indem wir zuhören und es ernst nehmen.

Als Anleiter/-in und Organisator/-in sind wir zuständig für die Struktur des Tagesablaufes. Wir stellen den Wechsel her zwischen angeleitetem und freiem Spiel, zwischen ruhiger und lebhafter Beschäftigung, stellen benötigtes Material zur Verfügung und halten für jedes Kind Ideen bereit.

Als Entwicklungsbegleiter/-in haben wir den gesetzlichen Auftrag, mit geschultem Blick auf die Entwicklung Ihres Kindes zu schauen. Das beinhaltet das Erkennen der besonderen Persönlichkeit, die Überprüfung von Lernfortschritten und das Erkennen von Entwicklungsrückständen.

6. Unser Tag

6.1. Unser Tagesablauf

Unsere tägliche Öffnungszeit beginnt um 7.00 Uhr mit einem Frühdienst. Die regulären Gruppenzeiten beginnen um 7.30 Uhr.

7.00- 7.30 Uhr Frühdienst

7.30 - 8.30 Uhr: "Bringzeit" aller Kinder, Ankommen in der Krippe

8.45 Uhr: Frühstückszeit

9.30 Uhr: Morgenkreis in den Gruppen

Anschließend -max.11.15 Uhr: Zeit für Spiel-Spaß-Lernerfahrungen: Außenspielzeit/Spaziergänge im Ort bei jedem Wetter in zweckmäßiger Kleidung bzw. Kreativität mit Wasser/ Schaum/ Creme/ Farben etc.; Lesezeit; Bewegungszeit; musisches Erleben oder auch spielzeugfreie Erfahrungszeit

10.45 Uhr: Wickeln und Vorbereitung aufs Mittagessen

11.15 - 12.00 Uhr: Mittagessen

12.00 - 14.00 Uhr: Schlaf- und Ruhezeit

14.00 -14.30 Uhr: Wachwerden, Wickeln und Anziehen

Bis spätestens 14.45 Uhr übernehmen alle Eltern der "Mäusegruppe" ihre Kinder aus der Obhut der Mitarbeiter/-innen.

14.30 bis 15.00 Uhr: Zwischenmahlzeit für die "Kükengruppe"

15.00 bis 16.30 Uhr: Spiel-Spaß-Lernerfahrungszeit s.o.

Bis spätestens 16.45 Uhr übernehmen alle Eltern der "Kükengruppe" ihre Kinder aus der Obhut der Mitarbeiter/-innen.

6.2. Essen und Trinken

Es gibt einen gemeinsamen Essbereich für beide Gruppen.

Hocker statt Stühlchen für die Kinder sollen Haltungsschäden vorbeugen und verhindern, dass gekippelt wird.

Wir unterstützen die Kinder in ihrer Selbstständigkeit. Aus offenen Regalen decken die Kinder den Tisch selbst mit Geschirr ein. Sie lernen sich eigenständig das Essen aufzufüllen und Getränke einzugießen. Die Kinder lernen Umgangsformen und Tischmanieren kennen.Die Kinder können mit Kinderbesteck essen und sich im Umgang damit üben.

Wir legen Wert auf eine zuckerarme Ernährung .Das Frühstück und die Zwischenmahlzeit am Nachmittag wird von Seiten der Krippe bereitgestellt und besteht aus:
  • reichlich pflanzlichen Lebensmitteln wie frischem Obst und Gemüse, Backwaren und Getreideflocken
  • mäßig vielen tierischen Lebensmitteln wie magerem Aufschnitt, fettarmen Milchprodukten
  • einer sparsamen Menge fett- und zuckerreicher Lebensmittel.
Wir stellen fettarme Milch, Wasser und ungesüßten Tee zum Trinken zur Verfügung. Das Mittagessen wird angeliefert.

Es gibt bei uns verschiedene Formen des Essens:
  • freies- und offenes Frühstück, d.h. die Kinder können in einer von uns vorgegebenen Zeit frei wählen, wann und ob sie frühstücken möchten. Das freie Frühstück wird von den Mitarbeiter/- innen unterstützt und begleitet (Diese Frühstücksform ist die meistangewendete Form bei uns)
  • gemeinsames (Mittag-) Essen, d.h. alle Kinder essen gemeinsam an den Tischen im Essbereich und haben dort einen festen Platz.
  • Picknick, d.h. gegessen wird nach Situation drinnen und draußen auf Decken und auf dem Fußboden.
  • Geburtstagstafel, d.h. ein Kind oder eine Mitarbeiter/- in hat Geburtstag und es wird gemeinsam in der jeweiligen Gruppe des Geburtstagskindes gegessen.
  • Nachmittagssnack/ Zwischenmahlzeit, d.h. am Nachmittag wird den Kükenkindern gemeinsam eine Zwischenmahlzeit, der " Nachmittagssnack" angeboten.
  • Buffet, d.h. zu besonderen Anlässen gibt es ein Buffet und alle essen gemeinsam.

6.3. Schlafen und Ruhen

In der Zeit ab 12 Uhr begeben sich alle Kinder in den Schlaf- Ruheraum und werden dort von den Mitarbeitern/- innen bei Bedarf mit Geschichte, Lied und Spieluhr zur Ruhe gebracht. Während der Schlaf- Ruhezeit kann nicht abgeholt werden.
Die Kinder liegen im Schlafkörbchen oder auf Matratzen. Über seinem Bett hat jedes Kind ein Foto seiner Familienangehörigen, denen es so "Gute Nacht" sagen kann. Ein Steckbrief verrät außerdem auf den ersten Blick, wer in dem Bett schläft und noch dazu die Einschlafgewohnheiten des Kindes. Vertraute Gegenstände von zu Hause (eigene Bettdecke oder Schlafsack, Schmusetuch oder Kuscheltier) können beim Einschlafen sehr hilfreich sein

6.4. Hygiene und Pflege

Es wird in der Krippe nach Bedarf gewickelt. Die behutsame körperliche Versorgung ist durch Blick-, Sprach- und Hautkontakt eine intensive und kostbare Zeit zwischen Kind und Bezugsperson, bei der das Kind nach eigenem Wunsch beteiligt wird.
Im Sinne einer Förderung der Sauberkeitsentwicklung unterstützen wir die Kinder in den Möglichkeiten zur Eigenwahrnehmung, d.h. bei erkennbarem und für die Kinder erfühlbarem Bedarf, wenn die Windel voll ist und sich schwerer anfühlt, wird gewickelt.
Ihr Kind wird von uns in seinem Bedürfnis nach Sauberkeit unterstützt. Letztendlich kann die Reifung von Blasen- und Darmkontrolle jedoch einfach nur abgewartet werden.
Pflegeutensilien werden von Ihnen für Ihr Kind in der Krippe bereitgestellt.

7. Unser Eingewöhnungskonzept

7.1. Das Berliner Modell

Eine für Ihr Kind optimale Eingewöhnung ist uns wichtig, damit sich Ihr Kind bei uns wohl fühlt und in seiner Entwicklung optimal begleitet und unterstützt werden kann. Auch bietet die Zeit der Eingewöhnung Ihnen als Familie die Möglichkeit, in unserer Einrichtung gut anzukommen.
Das Ziel der Eingewöhnung ist es, dass Ihr Kind zu seiner neuen Bezugsperson eine verlässliche Beziehung aufbauen kann. Dazu braucht Ihr Kind Ihre Unterstützung. Nur wenn Sie in der Eingewöhnung dabei sind und damit Ihrem Kind ein Gefühl der Sicherheit vermitteln, kann es sich dem neuen Ort und der neuen Bezugsperson neugierig zuwenden.
Die Eingewöhnungsphase erfolgt bei uns in Anlehnung an das "Berliner Modell", welches bundesweit Anerkennung findet und als Qualitätsmerkmal gilt.
Die Eingewöhnung verläuft in Phasen. Je nach Bindungsverhalten und Entwicklungsstand der Kinder können diese Phasen bei jedem Kind unterschiedlich lang sein .Die Eingewöhnung wird mindestens 8 Tage in Anspruch nehmen.
Unabhängig vom Einfluss der Mitarbeiter/- innen einer Betreuungseinrichtung auf das Kind, ist die Haltung der jeweiligen familiären Bezugsperson das vielleicht wichtigste Kriterium für das Gelingen der Eingewöhnung.
Für die Zeit der Eingewöhnung wird von Seiten der Krippe ein Stundenplan erstellt, der es möglich macht, dass ein(e) Mitarbeiter/-in Zeit für das einzelne Kind und seine Begleitperson hat.
In der ersten Woche kommt jedes Kind immer zur verabredeten Zeit und zunächst einmal für höchstens eine Stunde. Der Aufenthalt des Kindes in der Krippe ist eine Zeit des intensiven Lernens und der Anpassung unter Anstrengung und Anspannung all seiner Kräfte. Diese Leistungen kann es nur für eine begrenzte Zeit erbringen. Deshalb steigert sich die Betreuungszeit langsam.
Erst wenn das Kind Vertrauen zum Gruppenteam aufgebaut hat, ist zunächst das Essen und schließlich auch der Mittagsschlaf in der Krippe sinnvoll und möglich. Vertraute Gegenstände von zu Hause (Schmusetuch oder Kuscheltier) können während der Trennungsphase und beim Einschlafen sehr hilfreich sein.

7.2. Die einzelnen Schritte der Eingewöhnung

I. Die Grundphase

Sie dauert drei Tage und ist eine Phase der Beobachtung. Die/ Der Mitarbeiter(in) erlebt die familiäre Bezugsperson und das Kind im Kontakt miteinander und begleitet beide durch Erläuterungen. Immer im Gespräch wird langsam eine Beziehung aufgebaut. Während dieser Tage ist die familiäre Bezugsperson mit in der neuen Umgebung des Kindes und sollte diese nicht ohne das Kind verlassen. Für das Kind ist es wichtig, in der Zeit der ersten Kontaktaufnahme zur neuen Umgebung, durchgängig die Sicherheit zu haben, bei seiner familiären Bezugsperson Zuflucht und Unterstützung zu finden und die schwierige, neue Situation nicht allein meistern zu müssen. In diesen ersten Tagen erlangt das Kind eine gewisse Vertrautheit mit dem/der Mitarbeiter/- in und der neuen Umgebung. Ihre Aufgabe ist es, der "sichere Hafen" für Ihr Kind zu sein. Das bedeutet, dass Sie sich gegenüber Ihrem Kind zwar passiv, aber aufmerksam verhalten. Drängen Sie Ihr Kind nicht, mit etwas zu spielen oder zu anderen Kindern oder dem/ der Mitarbeiter/- in hinzugehen. Wenn Ihr Kind dazu bereit ist, wird es das von selbst tun. Selbstverständlich reagieren Sie positiv auf alle Signale Ihres Kindes, sei es der Blickkontakt, die Ansprache oder die Annäherungen. Initiieren Sie aber nicht selbst diese Dinge, lassen Sie Ihr Kind sein eigenes Tempo finden. Die/ der Mitarbeiter/- in ist im freundlichen Kontakt mit Ihnen und versucht vorsichtig, Kontakt zum Kind aufzubauen.
Es finden keine Trennungsversuche statt. Die Pflegeroutinen vollzieht die familiäre Bezugsperson.
Am 4. Tag kann für Sie und Ihr Kind das erste Mal eine kurze Trennung stattfinden. Sie verabschieden sich von Ihrem Kind und gehen einen Moment außer Sichtweite.
  1. Möglichkeit: Das Kind lässt sich schnell von der/ dem Mitarbeiter/-in beruhigen oder es ist eher gleichmütig. Die erste Trennungsperiode beträgt maximal 30 min und kann am 5. Tag ausgedehnt werden.

  2. Möglichkeit: Das Kind wirkt verstört oder beginnt zu weinen ohne sich schnell trösten oder ablenken zu lassen. Die Trennung sollte nicht länger als zwei bis drei Minuten betragen und die familiäre Bezugsperson wird sofort zurückgeholt. Am 5. + 6. Tag kommen Begleitperson und Kind wie vorher gemeinsam und der nächste Trennungsversuch findet erst nach ein paar Tagen statt.
II. Die Stabilisierungsphase

Wenn Ihr Kind die Trennung akzeptiert, versucht die/ der Mitarbeiter/-in in dieser Phase die Versorgung des Kindes (Füttern, Wickeln) im Beisein der Begleitperson zu übernehmen und sich als Spielpartner/-in anzubieten.
Sie bleiben immer kürzer und verabschieden sich dann( bleiben aber in der Nähe). Der Zeitraum der Abwesenheit wird langsam ausgedehnt. Wenn die abholende Person zurückkommt, verlässt sie gemeinsam mit dem Kind die Krippe.

III. Die Schlussphase

Die familiäre Bezugsperson hält sich nicht mehr in der Krippe auf, ist jedoch jederzeit erreichbar, falls die Tragfähigkeit der neuen Beziehung zur Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter noch nicht ausreicht, um das Kind in besonderen Fällen aufzufangen.
Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die Mitarbeiterin/den Mitarbeiter als "sichere Basis" akzeptiert hat und sich von ihr/ihm trösten lässt.

8. Unsere pädagogischen Schwerpunkte

8.1. Bildungsleitlinien

In unserer Arbeit richten wir uns nach den Grundlagen und Empfehlungen für Bildung, Erziehung und Betreuung des "Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein."
Bildung ist ein lebenslanger Prozess, der mit der Geburt beginnt. Sobald ihr Kind in unsere Einrichtung kommt, möchten wir uns an diesem Prozess mit unserer pädagogischen Arbeit und Einstellung daran beteiligen. Die von uns aufgeführten Bildungsbereiche können von den Kindern in ihrem Tagesablauf gelebt und/oder erfahren werden. Dieses geschieht während des Freispiels durch Eigeninitiative und bei Angeboten durch die Initiative der Mitarbeiter/-innen und durch die von uns ausgesuchten Spiel- und Raummaterialen.

8.1.1. Bildungsbereich Musik und Ästhetik

Kinder singen gerne. Musik bereichert ihre Gefühle, festigt Beziehungen der Kinder untereinander, fördert das gemeinsame Spielen, Lernen und Leben und regt zum Denken an. Spielerisch erhalten sie Zugang zur Musik. Die von uns angebotenen Lieder, Finger- und Bewegungsspiele, Kreisspiele, Tänze und Sprechverse unterstützen dieses.
Durch den Wechsel von Musik, Bewegung und Sprache, werden die Kinder von uns zum Musizieren und Improvisieren mit Spielmaterialien und Instrumenten angeregt und angeleitet. Dabei sammeln die Kinder ganz individuelle Erfahrungen mit unterschiedlichen Rhythmen. Durch den Einsatz verschiedener Instrumente lernen die Kinder, diese zu unterscheiden und den Klang dieser Instrumente wahrzunehmen. Das ist ein erster wesentlicher Schritt in der musikalischen Früherziehung.
Im Bereich des Gestaltens ist es wichtig, dass wir den Kindern verschiedene Materialien zur freien Verfügung stellen. Die Kinder integrieren den Bereich des Gestaltens mit in ihr Spiel und machen die Erfahrungen, dass sie selber etwas herstellen und dabei "Spuren" hinterlassen. Dieses kann z.B. Malen mit verschiedenen Farben auf Papier sein, Formen die durchs Kneten entstehen.

8.1.2. Bildungsbereich Sprache und Kommunikation

Es ist uns wichtig, von Anfang an den Spracherwerb der Kinder zu unterstützen und die Kinder von Anfang an als " ernstzunehmende" Gesprächspartner in einem verlässlichen und achtsamen Dialog mit einzubinden. Jederzeit und überall in unserem Alltag schaffen und nutzen wir Sprechanlässe (Fingerspiele, Reime, Geschichten, Spiele usw.). Wir fordern Kinder heraus, zu kommunizieren und aktiv Sprache zu gebrauchen. Unsere Handlungen und Interaktionen begleiten wir sprachlich.

8.1.3. Bildungsbereich Körper, Gesundheit und Bewegung

Wir möchten den Kindern Grundvoraussetzungen für ein ganzheitliches Körper- und Gesundheitskonzept schaffen. Die Kinder sollen ein positives Verhältnis zu ihrem Körper entwickeln und sollen lernen, ihren Körper richtig zu pflegen.
Das heißt bei uns im Alltag, dass wir den Kindern folgende Inhalte vermitteln und sie darin unterstützen:
  • Hände waschen vor jeder Mahlzeit
  • Mund- und Händewaschen nach dem Essen
  • Hände waschen nach jedem Toilettengang
  • Hände waschen nach dem Spiel auf dem Außengelände
  • Dass die Kinder sich ausgewogen ernähren
  • Dass die Kinder genügend trinken
  • Dass sich die Kinder die Nase putzen
  • Dass sich die Kinder genügend bewegen
Außerdem sehen wir es als großen Bestandteil unserer Arbeit, die Kinder bei ihrer Sauberkeitserziehung zu unterstützen.

Die Kinder bekommen solange Windeln, wie der Bedarf dafür besteht. Gewickelt wird zu jeder Zeit.
Der Übergang zum Leben ohne Windel ist dann besonders sensibel. In dieser Phase ist der regelmäßige und offene Austausch zwischen den Mitarbeiter/-innen und den Eltern besonders wichtig. Wir begleiten die Kinder zur Toilette, geben Hilfestellung und wechseln selbstverständlich die Kleidung, falls es mal daneben geht.
Jedes Kind hat seinen eigenen Zeitpunkt und sein eigenes Tempo, ab dem die Entwicklung zum Leben ohne Windel beginnen kann. Für uns hat es höchste Priorität, diesen Weg fürsorglich und ohne Druck zu gestalten.

8.1.4..Bildungsbereich Mathematik und Naturwissenschaft

Schon Neugeborene sind mit ihrer Umgebung beschäftigt und fangen an, sich für Zusammenhänge in der Umwelt zu interessieren. Mit allen ihren Sinnen erkunden und erforschen sie ihre Umwelt und machen ihre ersten Erfahrungen mit den Grundelementen Wasser, Luft, Feuer und Erde. Dabei ertasten, beriechen und beobachten sie die Dinge in ihrer Umgebung, um diese kennen zu lernen und um Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten festzustellen.
Wir bieten in unserer Arbeit den Kindern unterschiedliche Materialien an, damit die Kinder selbstständig auf Entdeckungsreise gehen können .Dabei begleiten und unterstützen wir sie, in dem wir Dinge gemeinsam bestaunen und die Kinder hinterfragen lassen. Außerdem regen wir die Kinder dazu an, selbst Antworten zu finden.
Den Alltag nutzen wir zum gemeinsamen Zählen, um den Kindern ein erstes Verständnis für Zahlen und Mengen zu vermitteln.

8.1.5. Bildungsbereich Gesellschaft und Kultur

Unsere Einrichtung ist ein Ort an dem viele Menschen aufeinander treffen.
Die Kinder lernen bei uns, dass sie zu einer Gruppe gehören und entwickeln ein Gemeinschaftsgefühl.
Sie erleben sich als Teil der Gemeinschaft, in der sie wichtige soziale Erfahrungen sammeln können und ein konstruktives Konfliktverhalten erlernen.
So können sie in der Gemeinschaft lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese vor anderen zu vertreten. Sie erfahren jedoch auch, dass andere eigene Meinungen haben und lernen dabei, andere zu respektieren und zu achten.
In diesem Zusammenhang sind Absprachen, Regeln und Grenzen wichtig. Die Kinder erfahren diese als sinnvolle Orientierungshilfe für ihr eigenes Verhalten.
Wir unterstützen und helfen den Kindern in diesem Prozess, indem wir sie begleiten und ihnen Hilfestellungen und Anregungen geben.
Mit unserer Vorbildfunktion möchten wir zusätzlich den Kindern Werte und Normen der Gesellschaft vermitteln.

8.1.6. Bildungsbereich: Religion und Ethik

Auch wenn wir mit unserer Einrichtung keiner Konfession angehören, sehen wir es als wichtigen Teil für die Allgemeinbildung der Kinder, ihnen religiöse Themen und Zusammenhänge (wie z.B. christliche Feste, andere Kulturen und Religionen) zu vermitteln.
Auf Fragen der Kinder zu Inhalten der Feste die wir feiern antworten wir sachlich, um zu informieren. Die Kinder haben die Möglichkeit, sich ihr eigenes Bild von der Welt zu machen, eigene Theorien und auch eine eigene Philosophie zu entwickeln.
Wir sehen es als Chance, unsere "religionspädagogische Arbeit" integrativ in den Erfahrungsbereich der Kinder mit einfließen zu lassen, ohne die Kinder in eine bestimmte Richtung zu vereinnahmen.

8.2. Weitere pädagogische Schwerpunkte in unserer Arbeit:

8.2.1. Ganzheitliche Entwicklung

Wir begleiten und fördern eine ganzheitliche Entwicklung und betrachten dabei fünf Bereiche:
Soziale, emotionale, kognitive, motorische und sensorische Entwicklung.
Diese fünf Bereiche gehen ineinander über, ebenso wie unsere Sinne aus einzelnen Wahrnehmungseindrücken ein Gesamtbild erstellen.

1. Der soziale Bereich:

Zu ihm gehören z.B.:

==> Die Kontaktaufnahme und -aufrechterhaltung
==> Streben nach Selbstständigkeit (die alltäglichen Dinge allein bewältigen z.B. Kleidung und WC)
==> Trennung von den Bezugspersonen
==> Akzeptanz von Regeln, Gruppenerfahrung

2. Der emotionale Bereich:

Zu ihm gehören z.B.:

==> Ausgeglichenheit
==> Zuversicht
==> Ich-Stärke
==> Zulassen können von Gefühlen
==> Enttäuschungen verarbeiten können
==> Erlernen von Kritikfähigkeit

3. Der kognitive Bereich:

Zu ihm gehören z.B.:

==> Formen-, Farben-, Zahlen usw.
==> Konzentrationsfähigkeit bei selbst- und fremdgewählten Beschäftigungen
==> Zusammenhänge verstehen
==> Handlungsplanung
==> Kleine Aufgaben zu erledigen und umzusetzen

4. Der motorische Bereich:

==> Grobmotorik
  • Bewegungsaktionen (Laufen, Hüpfen, Werfen)
  • Körperkraft
==> Feinmotorik
  • Malen, Schneiden, Knöpfen, Umgang mit Messer und Gabel
  • Geschicklichkeit, Tempo, Anstrengungsbereitschaft
5. Der sensorische Bereich:

Zu ihm gehören z.B.:

==> Berührungsreize unterscheiden
==> Materialeigenschaften unterscheiden
==> Richtungshören
==> Verschiedene Objekte der Größe/Farbe nach ordnen

8.2.2. Freispiel und Lernen

Das freie und spontane Spielen - die kindliche Form des Lernens - nimmt einen großen Teil unseres Alltages ein. Kinder lernen, indem sie sich ein Bild von sich selbst und der Welt machen. Wir begleiten ihren Selbstbildungsprozess.

Während des Freispiels können die Kinder selbst bestimmen, mit wem (allein, zu zweit, mit mehreren), was, wie lange und wo sie spielen wollen.
Die Kinder tauschen sich im Freispiel untereinander aus, gehen aufeinander zu, reden miteinander und lernen, auf die Anderen einzugehen. Sie lernen Kompromisse zu schließen und Konflikte auszutragen. Sie erkennen wo ihre Stärken liegen und finden heraus, was sie wollen oder was sie nicht wollen.
Aus den vielen Spielmöglichkeiten (Rollenspiele, Regelspiele, Konstruktionsspiele, Lernspiele, Handpuppenspiele, Malen, Basteln, Bücher lesen, Entspannung in der Kuschelecke und Hängematte, Matschen, Höhlen bauen, Bewegungsspiele) können sie sich das aussuchen, was gerade ihren Bedürfnissen entspricht. Somit können diese Bedürfnisse sofort befriedigt werden.

8.2.3. Spielzeugfreie Erfahrungs- Selbermachzeit

"Das unterhaltsamste Spielzeug eines Kindes ist ein anderes Kind." (George Bernard Shaw)

Einmal im Jahr räumen wir für mehrere Wochen sämtliche Spielsachen aus den (Gruppen-) Räumen heraus. Dafür erhalten die Kinder von uns vermehrt Tücher, Kartons, Verkleidungssachen, Schachteln etc.

Warum "Spielzeugfreie Erfahrungs- Selbermachzeit":
  • Wir möchten der Reizüberflutung vieler Spielsachen entgegenwirken und die Gruppe dadurch befähigen sich ausdauernd, konzentriert und mit Freude einer selbst ausgesuchten Tätigkeit zu widmen, die nicht vorgegeben ist.
  • Wir möchten die Kinder darin stärken ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und Stärken und Schwächen der eigenen Person anzunehmen.
  • Wir möchten, dass Kinder ihre Phantasie entwickeln und lernen eigene Ideen umzusetzen.
  • Wir möchten, dass Ihre Kinder Zeit und Gelegenheit bekommen in der Natur und Umwelt Erfahrungen zu machen.
Was ist der wichtigste Unterschied zum Alltag mit Spielzeug:
  • Die Herausnahme des Spielzeuges
  • Das Weglassen von Spielangeboten durch die Mitarbeiter/- innen
  • Die Kinder treffen vermehrt Entscheidungen im Alltag
Welche Rolle haben die Mitarbeiter/- innen während der "Spielzeugfreien Erfahrungs- Selbermachzeitzeit":
  • Dieses Projekt stellt ganz neue Anforderungen an die Mitarbeiter/- innen. Sie werden vorrangig zu Beobachtern der Kinder und halten sich mit eigenen Ideen und Spielangeboten zurück.

8.2.4. Bewegungs- Spielansatz nach Pikler

Wir als Kindertageseinrichtung möchten mithilfe dieses Ansatzes unseren Beitrag leisten, die notwendigen Entfaltungsimpulse für eine gesunde Entwicklung Ihrer Kinder zu ermöglichen, denn die Zahl von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen nimmt stetig zu. Viele Kinder weisen bereits in frühem Alter kleine und größere Haltungsschäden und Defizite in der Wahrnehmung, Bewegung und Koordination auf, die aus Krankengeschichten, psychischen Hintergründen und Erziehungseinflüssen erwachsen.
Mit Piklermaterialien lässt sich für die Kinder in unserer Krippeneinrichtung eine anregungsreiche Umgebung vorbereiten, die den kindlichen Forschungsdrang ernst nimmt und herausfordert.
Eine Bewegungsentwicklung wird gefördert, die das Kind aus eigenem Antrieb und nach eigenem Rhythmus macht, ohne die lenkenden und beschleunigenden Eingriffe des Erwachsenen.
Es findet ein freies und ungestörtes Spiel in einer geschützten, altersgemäß ausgestatteten Umgebung statt.

Wer war Emmi Pikler?
Die österreichisch/ungarische Kinderärztin Emmi Pikler (1902-1984) war Säuglingsforscherin und Leiterin des Kinderheims Loczy.
Der Name Emmi Pikler steht für einen Bewusstseinswandel in der Kleinkindpädagogik: Endlich wurde der Säugling als Mensch ernst genommen.
Emmi Pikler vertrat die Ansicht, die Persönlichkeit eines Kindes könne sich dann am besten entfalten, wenn es sich möglichst selbständig entwickeln darf. Aufgabe der Erwachsenen sei es, dem Kind Geborgenheit in sicheren, stabilen Beziehungen zu vermitteln und seine Umgebung so zu gestalten, dass das Kleinkind entsprechend seinem individuellen Entwicklungsstand selbständig aktiv werden könne.

Vier Prinzipien umfassen die Pikler- Pädagogik:
  • Respekt vor der Eigeninitiative des Kindes und die Unterstützung seiner selbständigen Tätigkeit.
  • Unterstützung einer stabilen persönlichen Beziehung des Kindes zu relativ wenigen, aber vertrauten Bezugspersonen.
  • Bestreben, dass sich jedes Kind angenommen und anerkannt fühlt.
  • Förderung des optimalen körperlichen Wohlbefindens und der Gesundheit des Kindes.

8.2.5. Körpererfahrung und Sexualerziehung

Die kindliche sexuelle Entwicklung ist von Forscherdrang und Neugier geprägt.
In den ersten 3 Lebensjahren erforschen die Kinder ihren Körper. Dabei entdecken sie häufig, dass bestimmte Berührungen "schöne" Gefühle" und Wohlbehagen auslösen.
Wir möchten die Kinder bei ihrer Entwicklung ihrer geschlechtlichen Identität unterstützen und begleiten. Hierbei geht es uns um die Förderung der Sinne und um ein positives Körpergefühl. Die Gestaltung einer altersangemessenen und liebevollen Unterstützung ist uns dabei sehr wichtig.

8.2.6. Geschlechtsspezifische Erziehung

In unserer Einrichtung vermitteln wir durch unsere Haltung die gleichberechtigte Wertschätzung der Jungen und Mädchen. Oft fehlen den Jungen gleichgeschlechtliche Vorbilder, da sie im täglichen Umgang fast nur Frauen erleben. Unser Ziel ist es, das beide Geschlechter ihr jeweils eigenes Entwicklungspotential entfalten und ausleben dürfen. Wir stärken Mädchen in ihrem Durchsetzungsvermögen und Selbstbewusstsein und Jungen ermutigen wir in ihrem Gefühlsleben und zum Ausdruck ihrer Gefühle.
In unserem eigenen Verhalten gegenüber den Kindern versuchen wir die Wertschätzung beider Geschlechter vorzuleben.
Wir bemühen uns männliches Fachpersonal einzustellen und beziehen jederzeit gerne Väter und Praktikanten mit in unsere Arbeit ein.

8.2.7.Übergang von der Krippe in die Kita

Kinder müssen sich heute sehr früh auf ein Leben einstellen, das immer wieder Veränderungen und Übergänge mit sich bringt. Der Übergang von der Krippe in unsere/ eine Kita ist für die Kinder, aber auch für Sie als Eltern, ein bedeutsamer Lebensabschnitt.Mit dem Wechsel in die Kita müssen sich Krippenkinder neue Anforderungen stellen. Im Gegensatz zur behüteten Atmosphäre in der Krippe werden sie auf größere Gruppen stoßen, im sozialen Miteinander müssen sie sich gegenüber den vielen neuen und oft auch älteren Kindern behaupten. Sie müssen sich an einen Tagesablauf gewöhnen, der in der Regel weniger Pflegezeit und Ruhephasen bietet. Von den Kindern wird Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Flexibilität und Anpassungsvermögen an die neue Situation abverlangt.

Für unsere Krippenkinder die 2,6 Jahre alt sind bzw. älter und somit kurz vor dem Übergang in die Kita stehen, bieten wir u.a. folgende Angebote an, um die Kinder, aber auch Sie als Eltern auf die neue Situation vorzubereiten und zu unterstützen:
  • Im Alltag bekommen unsere großen Kinder ("Kängurukinder" genannt) besondere und altersgerechte Aufgaben und Angebote. Wir möchten den Kindern vermitteln, dass sie nun die Großen sind und damit eine besondere Rolle in der Gruppe haben.
  • 1x wöchentlich treffen sich alle großen Kinder aus beiden Gruppen zum "Kängurutag". Mit verschiedenen und altersgerechten Angeboten und Bildungsaktivitäten, möchten wir unsere Großen in ihrem motorischen, kognitiven, sozialen und emotionalen Bereich stärken und fördern.
  • Anhand von Bilderbüchern und Gesprächen thematisieren wir das Thema: "Kita"
  • Wir machen mit unseren Großen erste Besuche in unserer Kita und bieten ein erstes Kennenlernen an.
  • Bevor die Kinder in die Kita wechseln, bieten wir Ihnen als Eltern ein Krippenabschluss- Entwicklungsgespräch an.
  • Wenn Ihr Kind in unsere Kita wechselt, gibt es kurz vor dem Wechsel ein Übergabe- Aufnahmegespräch mit Ihnen und einer/ einen zuständigen Mitarbeiter/- in aus der Kita.
  • Am letzten Tag Ihres Kindes in der Krippe feiern wir gemeinsam "Abschied".
  • Eingewöhnungszeit in Anlehnung an das "Berliner Model" in unserer Kita.

9. Zusammenarbeit mit Eltern

9.1. Defnition Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

Sie als Eltern sind erste und damit vorrangige Bezugsperson für Ihr Kind.
Gern wollen wir die Entwicklungsbegleitung und Bildung Ihres Kindes als gemeinsam zu verantwortende Aufgabe von Eltern und Einrichtung mitübernehmen. Voraussetzung für diese Erziehungs- und Bildungspartnerschaft sind gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung, Toleranz, sowie das Einverständnis der Eltern mit der pädagogischen Konzeption unserer Einrichtung.

9.2. Unsere Angebote für die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

  • ein Aufnahmegespräch (zwischen den Personensorgeberechtigten, einer Mitarbeiterin/ einem Mitarbeiter und/oder der Leitung)
  • bindungsorientierte Eingewöhnungszeit d.h. begleitet durch Eltern oder eine familiäre Bezugsperson in Anlehnung an das "Berliner Modell"
  • Elternvertretung/Kindergartenbeirat
  • jährliche Elternumfrage
  • Information durch Elternbriefe und Aushänge, sowie den Bildschirm
  • Elternabende/ Elternnachmittage (Kennenlernen, Spiel, Spaß, Themen und Vorträge)
  • Bürosprechzeiten nach individueller Absprache
  • Entwicklungsgespräche nach Bedarf, bzw. mind. 1x jährlich
  • Hospitationen von Eltern in der Einrichtung nach Absprache
  • Beratung im Rahmen unserer Möglichkeiten
  • Vermittlung an andere Einrichtungen (Therapeuten, Pädagogische Frühförderung, Diagnostische Institute, Ärzte, Beratungsstellen)
  • Abschlussgespräche bzw. Gespräche zur Bestimmung des Übergangszeitpunktes vom Nest in die Kita/ in eine auswärtige Einrichtung
  • Feiern und Feste
  • Elternkaffee
  • Gemeinsames Eltern-Kindsingen
Elternmitwirkung in unserer Kita ist sehr willkommen. Bereichern Sie unsere pädagogische Arbeit in Projekten gern durch eigene Fähigkeiten und Anregungen, sowie durch die Mitgestaltung von Festen.
Gegenseitiges Interesse, Offenheit und Ehrlichkeit setzen wir im Kontakt mit Eltern voraus. Wir sind gesprächsbereit und laden Sie ein, auch auf uns zuzukommen, denn: "Nur dem Sprechenden kann geholfen werden."
In dem Fall, dass wir feststellen, dass wir einem Kind und seinen Bedürfnissen bzw. auch Eltern und ihren Erwartungen nicht gerecht werden können, versuchen wir auch gern, an andere Einrichtungen weiterzuvermitteln.

10. Kinderschutz

10.1. Unser Schutzkonzept

Im Sozialgesetzbuch VIII (Kinder und Jugendhilfe) § 8a hat der Gesetzgeber den Schutzauftrag der Kindeswohlgefährdung definiert. So spricht der Gesetzgeber von einer Kindeswohlgefährdung, wenn das geistige, seelische und körperliche Wohl eines Kindes gefährdet ist.
Auf der Grundlage dieses Gesetzes sind wir als Einrichtung verpflichtet Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung aufmerksam wahrzunehmen und ggf. unter Einbeziehung einer erfahrenen Fachkraft das Gefährdungsrisiko einzuschätzen.
Wir wirken bei den Personensorgeberechtigten darauf hin, dass Maßnahmen zur Abwendung des Gefährdungsrisikos in Anspruch genommen werden, wie z. B. Beratung, Familienhilfe und Gesundheitshilfen.
Wenn diese Hilfen nicht in Anspruch genommen werden oder eine akute Gefährdung besteht, sind wir als Einrichtung zu einer sofortigen Benachrichtigung das Jugendamtes/ Allgemeinen Sozialdienstes verpflichtet.
Für uns als pädagogisches Personal, bedeutet das selbstverständlicher Weise, den Kindern auch bei uns im Hause eine Erziehung ohne körperlicher und seelischer Bestrafung, ohne Verletzung und ohne entwürdigende Maßnahmen zu geben und zu bieten. Ebenso wichtig ist es für uns Mitarbeiter/-innen, eine " professionelle Nähe und Distanz" zu den Kindern auf zubauen, diese zu achten und einzuhalten. Dafür benötigt es von uns eine ständige (Selbst-) Reflexion, um die Balance zwischen Nähe und Distanz zu bewahren.

Wir möchten den Kindern bei uns im Hause einen "sicheren Ort" bieten, in dem sie sich sicher, vertraut, verstanden und wohl fühlen.
Alle neuen Mitarbeiter/- innen haben vor ihrer Einstellung bei uns ein erweitertes Führungszeugnis vorzulegen.

11. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung

11.1. Definition

Bei Qualitätsentwicklung geht es um die Entwicklung und Sicherung gewisser Qualitätsstandards. Diese beziehen sich auf gesetzliche Verordnungen und den neuesten Stand von Forschung und Wissenschaft.

In unserer Qualitätsentwicklung beziehen wir diese selbstverständlich mit ein, so wie auch (alltägliche) Rückmeldungen von den Kindern, den Eltern und dem Team.
Wir überprüfen unsere Arbeit laufend und arbeiten ständig an der weiteren Verbesserung unserer Angebote und unseres Konzeptes.
Folgende "Instrumente" setzen wir in unserer Arbeit für Qualitätsentwicklung und zur Qualitätssicherung ein:

11.2. Partizipations- Beschwerdemöglichkeiten der Kinder

Einen großen Teil ihres Tages, verbringen die Kinder in unserer Einrichtung.
Deshalb ist es uns wichtig, dass alle Kinder sich am Alltag mitbeteiligen, an diesem mitwirken, mitreden und mitgestalten können.
Partizipation (= Teilhabe) bedeutet für uns, Kinder in möglichst viele Entscheidungsprozesse, die ihre Person betreffen, einzubeziehen und sie an vielem, was das alltägliche Zusammenleben betrifft, zu beteiligen.
Es geht um das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern und diese Meinung angemessen und entsprechend ihres Alters und ihrer Reife zu berücksichtigen.
Dieses setzt eine bestimmte Haltung und Einstellung der Mitarbeiter/- innen gegenüber den Kindern voraus.
Wir sehen Kinder als kompetente kleine Menschen, die in der Lage sind, ihren Alltag eigenständig zu gestalten und trauen den Kindern etwas zu, nehmen sie ernst und begegnen ihnen mit Respekt, Achtung und Wertschätzung.
Indem Kinder ernst genommen werden, eigene Entscheidungen treffen und Vorschläge machen, diskutieren und Kompromisse erarbeiten, lernen sie viel und machen u.a. diese Erfahrungen:
  • Sie stärken ihr Selbstbewusstsein.
  • Sie lernen Bedürfnisse in Worte zu fassen.
  • Sie lernen Möglichkeiten zur Konfliktbewältigung kennen.
  • Sie lernen Verantwortung zu tragen (für ihre Entscheidung und deren Folgen).
  • Sie lernen anderen zuzuhören und andere aussprechen zu lassen.
Im Alltag bieten wir u.a. altersgerechte Beteiligungsformen an, wie z.B. Sitzkreise und Gespräche. Die Formen dieser Beteiligung verändern sich mit dem zunehmenden Alter der Kinder.
In den Kinderbefragungen - Teil der jährlichen Elternumfrage - werden die Kinder u.a. nach ihren Bedürfnissen und Interessen gefragt. Die Kinderbefragungen werden von den Mitarbeiter/- innen und Elternvertreter/-innen ausgewertet und in den Beiratssitzungen bearbeitet.
Als Ansprechpartner/-in der Kinder sind wir jederzeit für sie da. Wir hören ihnen aufmerksam zu und geben ihnen Rückmeldungen

11.3. Beschwerdemöglichkeiten der Eltern

  • Dialogkästen: Bitte nutzen Sie gerne die Dialogbriefkästen im Eingangsbereich der Krippe. Hier finden Sie Rückmeldebögen für Ideen, Kritik, Lob... Entscheiden Sie selbst, wen Sie ansprechen möchten (die Elternvertretung oder das Kita-Team bzw. die Leitung) und von wem Sie eine Rückmeldung wünschen.
  • Elternumfrage: In der jährlich stattfindenden Elternumfrage haben sie die Möglichkeit ihre Wünsche, Bedürfnisse und Anregungen (auf Wunsch auch anonym) mitzuteilen. Die Elternumfrage wird von den Mitarbeiter/-innen und Elternvertreter/-innen ausgewertet und in den Beiratssitzungen bearbeitet.
  • Elterngespräche mit den pädagogischen Mitarbeiter/- innen.
  • Bürosprechzeiten (mit der Leitung) nach individueller Absprache.
  • Wahl zur/zum Elternvertreter/-in und zum Elternbeiratsmitglied.
  • Gespräche mit den gewählten Elternvertreter/-innen und Elternbeiratsmitgliedern.

11.4. Unser Umgang mit Beschwerden

  • Beschwerden sehen wir als Äußerungen von Unzufriedenheit.
  • Wir nehmen Beschwerden ernst.
  • Beschwerden sind bei uns als konstruktive Kritik erwünscht.
  • Das gesamte pädagogische Team ist offen für Beschwerden.
  • Beschwerden werden von uns zeitnah und "Kundenorientiert" bearbeitet.
  • Beschwerden werden dokumentiert.
  • Beschwerden sehen wir als Chance zur konstruktiven Veränderung unserer täglichen Arbeit.
  • Die Aufgrund von Beschwerde ergriffenen Maßnahmen dienen uns zur Weiterentwicklung unserer Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung.

11.5. Evaluation

Evaluation bedeutet "eine fach- und sachgerechte Bewertung von Prozessen und Ergebnissen" und sie ist Bestandteil unserer täglichen Arbeit.

Wir arbeiten als Team und brauchen Zeit, um uns auszutauschen. Deshalb machen wir:
  • Dienstbesprechungen,
  • Vor- und Nachbereitungen,
  • (Team- ) Fortbildungen,
  • Supervisionen,
  • jährliche Mitarbeiter/-innengespräche
  • einen jährlich stattfindenden Betriebsausflug
Um Effektivität und Qualität unserer Arbeit einschätzen zu können, reflektieren wir regelmäßig unsere Arbeit.
Die Entwicklungsbeobachtungen der Kinder und deren Auswertungen helfen uns, die Qualität der Förderung jedes einzelnen Kindes sicherzustellen.
Jährliche Elternumfragen helfen uns, die Bedürfnisse und Interessen der Eltern/Kinder mit in unsere Arbeit einfließen zu lassen.
Unserer Kindertagesstätte orientiert sich an einen fortwährenden Prozess und setzt dafür den "Nationalen Kriterienkatalog zur Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten" für ihre Arbeit ein.
Unsere Konzeption überprüfen wir jährlich und wird durch das Team weiterentwickelt.

11.6. Entwicklungsbeobachtung

Entwicklungsbeobachtung geschieht bei uns auf drei Ebenen:
  1. Alltägliche Beobachtungen halten wir in unseren Beobachtungsbögen fest, um Lernfortschritte sichtbar werden zu lassen. Diese dienen uns als Grundlage für Gespräche.
  2. Um die Besonderheiten des Kindes mit seinen individuellen Interessen und Bedürfnissen festzuhalten, werden seine persönlichen Bildungs- und Lernwege durch Fotos und Geschichten in seinem ganz persönlichen Portfoliobuch/ Kitabuch dokumentiert.
  3. In Anlehnung an die "Kuno Bellers Entwicklungstabelle" füllen wir Entwicklungsbögen aus:
    • um in Elterngesprächen zuverlässige Angaben über die Entwicklung eines Kindes machen zu können
    • um eventuell vorhandene Entwicklungsbeeinträchtigungen frühzeitig zu entdecken
    • um eine gezielte Förderung einzuleiten

11.7. Portfolioarbeit (Kitabuch)

Zu Beginn seiner Krippenzeit, wird für jedes Kind ein Portfolio/Kitabuch in einem Ordner angelegt.
Das Portfolio/ Kitabuch ist ein Erinnerungsbuch für das Kind, welches seine Krippen- Kitazeit z.B. durch Fotos, Beobachtungen, Lern/- Geschichten und Ereignisse dokumentiert.
Die Kinder schauen es sich immer wieder interessiert an.
Das Portfolio/ Kitabuch ist ein persönliches und kein öffentliches Buch. Das jeweilige Kind bestimmt selbst, wer es sich angucken darf. Dieses erzeugt Respekt für das Kind als Person und für die Aktivitäten im Kindergarten.
Das Portfolio/ Kitabuch fördert die Zusammenarbeit und die Kooperation mit den Eltern.
Das Portfolio/ Kitabuch verdeutlichen ihnen die Entwicklung, das Spielen und das Lernen ihrer Kinder. So bekommen die Eltern einen guten Einblick in unsere pädagogische Arbeit und in unseren Krippenalltag.
Die Eltern werden eingeladen, das Portfolio/ Kitabuch gerne mit zu gestalten, in dem sie z.b. eigene Briefe und besondere Erlebnisse von zu Hause dokumentieren und im Portfolio/ Kitabuch abheften.

12. Praktikantinnen und Praktikanten

Gemäß dem Spruch:" Wir haben alle mal klein angefangen", begleiten wir nach Möglichkeit Praktikantinnen und Praktikanten der verschiedensten Schulen in unserer Einrichtung.
Praktikanten/-innen können bei uns einen Einblick in unsere Arbeit erhalten und dabei die Kenntnisse sowie Erfahrungen sammeln.
Wir begleiten und unterstützen sie in der Umsetzung ihrer Aufgaben und geben ihnen den nötigen Platz und Zeit, die sie brauchen. Wenn Hilfe benötigt wird, steht das Team bereit und bietet eine entsprechende Hilfestellung an.
Der Austausch und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Schulen und Praktikantinnen/ Praktikanten bereichert unsere Arbeit. Anregungen, Ideen und Anstöße die wir von den Praktikanten/-innen erhalten, nehmen wir gerne an.

13. Öffentlichkeitsarbeit

Jährlich am ersten Samstag im Februar findet in unserer Kindertagesstätte der "Tag der offenen Tür" statt. Dabei können Sie uns kennen lernen und sich in unseren Räumlichkeiten umschauen. Gewinnen Sie einen Einblick von dem Leben in unserer Einrichtung.
An Veranstaltungen der Gemeinden nehmen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten teil.
Wir haben eine Internetseite, auf der Interessierte alle wichtigen Informationen über uns erhalten können und wir einen kleinen Einblick in unsere Arbeit ermöglichen.

14. Daten zu unserer Konzeption

Erstauflage der Konzeption:
Herbst 2010

Überarbeitungen durch das Team:
Herbst 2011
Januar 2014
Dezember 2014
Juli 2015
März 2016



Gemeinde Kuddewörde Kindertagesstätte * Möllner Str. 3 * 22958 Kuddewörde
Telefon: 04154/82807 * E-Mail: kita-kuddewoerde@gmx.de